Eine Lungenentzündung wird durch verschiedene Krankheitskeime verursacht. Eine Lungenentzündung muss unbedingt ärztlich behandelt werden, da sich daraus viele Folgeerkrankungen und Komplikationen entwickeln können.
Meist wird eine Lungenentzündung durch Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze verursacht. Der Patient atmet diese Keime ein und sie breiten sich in der Lunge aus.
Es gibt jedoch auch andere Ursachen einer Lungenentzündung. Patienten, die erbrechen und ihr Erbrochenes einatmen, können ebenfalls an einer Lungenentzündung erkranken. Bei dieser Form der Lungenentzündung sind dann keine Krankheitserreger beteiligt. Diese Form der Lungenentzündung kann zum Beispiel bei pflegebedürftigen Patienten entstehen, die im Liegen erbrechen müssen.
Auch Krankheiten wie zum Beispiel eine Entzündung der Knochen können im Verlauf zu einer Lungenentzündung führen.
Grundsätzlich gibt es Risikofaktoren für die Entstehung einer Lungenentzündung. Dazu gehört in jedem Fall das Alter des Patienten und der körperliche Allgemeinzustand. Ältere Menschen und/oder Kranke neigen häufig zu Lungenentzündungen.
Betroffene mit einer Grunderkrankung wie der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus, HIV oder einer Krebserkrankung haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko an einer Lungenentzündung zu erkranken. Auch Alkoholiker sind gefährdeter als andere Menschen.
Eine Lungenentzündung muss in jedem Fall ärztlich behandelt werden, da es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung handelt. Erkrankt ein junger und sonst gesunder Patient an einer Lungenentzündung, hat er in der Regel gute Heilungschancen. Bis sich der Patient wieder völlig wohl fühlt, dauert dies jedoch einige Zeit.
Ältere Patienten, chronisch kranke Patienten oder Patienten mit einem schlechten Immunsystem haben hingegen keine derart guten Heilungschancen.
Eine Folgeerkrankung der Lungenentzündung kann eine Blutvergiftung sein. Wurde die Lungenentzündung durch Bakterien verursacht, können diese über die Blutbahn in den gesamten Körper gelangen und dort die Organe schädigen. Die Patienten können an dieser Blutvergiftung versterben.
Häufig müssen die Patienten lange Zeit Bettruhe einhalten, bis die Lungenentzündung auskuriert ist. Dies kann zur Folge haben, dass sich eine Thrombose oder schlimmstenfalls eine Embolie entwickelt, da das Blut sich verdickt und ein Blutgefäß verschließen kann.
Je nachdem, wie gut der Patient auf die Therapie anspricht, kann eine Lungenentzündung in bis zu der Hälfte aller Fälle tödlich verlaufen. Dies ist überwiegend dann der Fall, wenn sich die Erreger nicht durch die Behandlung bekämpfen lassen oder der Patient schwere Grunderkrankungen hat.
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24.04.13 | |
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20.11.12 | |
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18.10.12 | |
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