2. September 2010
Die Listeriose wird mit Antibiotika behandelt. Es gibt einige Vorsichtsmaßnahmen, um sich vor einer Infektion zu schützen.
Da die Listeriose durch Bakterien, die so genannten Listerien, verursacht wird, verordnet der Arzt im Rahmen seiner Therapie ein Antibiotikum. Das Antibiotikum muss mindestens zwei Wochen lang eingenommen werden, da sonst nicht alle Bakterien im Körper abgetötet werden.
Um sich nicht erst mit Listerien zu infizieren, gibt es einige Maßnahmen, die eine Übertragung verhindern können. Dazu gehört, Obst undGemüse grundsätzlich vor dem Verzehr zu waschen, auch wenn es im eigenen Garten gewachsen ist. Bevor man Essen zubereitet, sollte man sich immer die Hände gründlich waschen.
Fleisch, besonders Hackfleisch, sollte immer gründlich durchgebraten werden. Dies gilt besonders für Personen, die an einer Grunderkrankung leiden und schwangere Frauen. Schwangere sollten auch fremde Tiere meiden und sich nach jedem Kontakt mit dem eigenen Tier die Hände waschen. Gleiches gilt bei Schwangeren auch dann, wenn sie im Garten gearbeitet haben. Zusätzlich sollten Schwangere bei dem Verzehr von Käse darauf achten, dass sie keinen Rohmilchkäse verzehren und bei anderen Käsesorten die Rinde entfernen, da sich hier die meisten Bakterien befinden.
Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es bisher nicht, so dass nur mit diesen Hygienemaßnahmen einer Infektion vorgebeugt werden kann.
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