12. Oktober 2011
Bei einer Leptospirose muss rasch eine medizinische Behandlung erfolgen. Dabei kommen vor allem Antibiotika zur Anwendung.
Behandelt wird eine Leptospirose in der Regel mit Antibiotika wie Penicillin G, Ampicillin oder Doxyzyklin. Diese Mittel töten die Leptospiren wirksam ab. Allerdings muss die antibiotische Therapie so schnell wie möglich beginnen, denn je später die Behandlung durchgeführt wird, desto mehr verschlechtert sich die Prognose. In der zweiten Krankheitsphase versprechen Antibiotika keinen Erfolg mehr. Stattdessen können nur noch die Symptome behandelt und der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden.
Damit es gar nicht erst zu einer Infektion mit Leptospiren kommt, sollte man einige Vorbeugemaßnahmen ergreifen. So wird Kanalarbeitern und Laborpersonal empfohlen, Schutzkleidung anzulegen, während Schlachthöfe und Schweinezuchtbetriebe das Abwasser desinfizieren sollten. Personen, die als besonders gefährdet gelten, können sich auch gegen die Erreger impfen lassen. Allerdings wird der Impfstoff in Deutschland nicht zur Verfügung gestellt. Im Bedarfsfall lässt er sich aber über Apotheken beziehen.
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