WinklerERBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich hatte 3 Leistenbruchoperationen. Einmal wurde rechts ein Netz von innen eingebaut, einmal wurde links ein Netz von innen eingebaut und dann ein Netz links von aussen. Seit ca. 9 Monaten hatte ich starke Schmerzen die links in den Oberschenkel und in den Hoden zogen. Röntgen und Kernspint brachten kein Ergebnis. Die Schmerzen waren so stark, das ich manchmal kaum 2km laufen konnte. Dann stieß ich auf ein Buch einer anerkannten Kräuterexpertin. Die empfielt bei Leistenbruch bzw. Schmerzen folgendes: Rizinusöl von aussen auf den betroffenen Bereich einreiben und einmal täglich eine Tasse Frauenmanteltee schluckweise trinken.
Ihr werdet es nicht glauben. Nach ca. 4 Wochen bin ich zu 95% Schmerzfrei.
Das ganze hat mich in der Apotheke 5 Euro gekostet. Ein Versuch der es wert ist.
benBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Danke ich werde es mal ausprobieren, bin vor 3 Wochen das zweite mal operiert und habe wahnsinige nervenschmerzen im re.oberschenkel,
soll ordentlich lyrica schlucken
Peter S.Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo Herr WinklerEr,
ich konnte mir unter der Kombi Tee+Rizinus nichts vorsten,habe es mir aber sofort gekauft.Man nimmt ja jeden Strohhalm.ch habe es seit 2 Tagen,heute ist der driite Tag, die rechte Bauchseite eingerieben und bin auf das Ergebnis sehr gespannt.Meine e-mail :*********.Ich würde mich sehr freuen,wenn wir uns einmal schreiben könnten.Vielen Dank.
MfG.
Peter
Diese Antwort wurde von einem Moderator bearbeitet.
Der Beitrag ist fast 3 Jahre alt, ich denke, dass der Schreiber den nicht mehr verfolgt.
Außerdem ist die Angabe von Kontaktdaten nicht erlaubt - allenfalls über das Profil.
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neunelfBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Gesund rein, krank raus...
Ich wurde am 01.12.2011 mit einem schmerzlosen Leistenbruch auf der linken Seite nach der Schlüssellochmethode mit Netz beidseitig operiert, ohne mich krankschreiben zu lassen. Seitdem leide ich an starken Hodenschmerzen, Fremdkörpergefühl, Stiche und Muskelschmerzen bis zum Knie, und kann kaum Gehen. Eine evtl. Betreuung oder eine Nachuntersuchung vom Krankenhaus fand nicht statt. Nachdem mir mein Hausarzt die Fäden zog, überwies er mich wieder zum Krankenhaus zurück. Nach einer Untersuchung wurde mir gesagt, das ich zum Urologen gehen soll. Dieser meinte nach zwei Untersuchungen, dass ich zu einem Orthopäden gehen soll. Nach drei Untersuchungen, und nach der Auswertung von MRLWS naiv-Aufnahmen meinte er, dass er nichts mehr für mich tun kann, mit der Empfehlung dort hinzugehen wo gepfuscht worden ist. Seit Januar bin ich nun Krankgeschrieben und werde von Arzt zu Arzt hin und geschoben, ohne dass mir einer hilft, und seit 10 Wochen geht ohne Schmerztabletten Ibuprofen 800mg 3xTäglich nichts mehr.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht, und/oder kann Helfen?
freitagder13.Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,
habe im Jan. 2012 nach der gleichen Methode 3 Leistenbrüche operiert bekommen. Ich habe nach der OP mehr Schmerzen in der li. Leiste und über dem li. Hüftknochen als vor der OP. Wurde 2 Wochen später von meinem Hausarzt wieder ins Krankenhaus geschickt, wo man mir mitgeteilt hat, dass man eines von 2 Netzen auf einen Nerv gektackert hat und dieses meine Beschwerden auslöse. Hier würde nur eine weitere OP Abhilfe schaffen können, indem dann dieser besagte Nerv gekappt würde.
Inzwischen weiss ich aber, dass es ein Versäumnis des Chirurgen war, da solche Dinge wohl gleich bei der ersten OP sondiert und auch ausgeführt werden.
Stehe nun vor der Entscheidung, nochmalige OP oder wenn nicht, dann Schmerzen.
Habe allerdings jegliches Vertrauen in die behandelnden Ärzte verloren.
Würde Ihnen empfehlen einmal zur fragen was man in Ihrem Fall von dieser Diagnose hält.
Gute Besserung bzw. eine baldige Zeit ohne Schmerzen.
neunelfBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,
die Schlüssellochmethode mit Netz wird von Spezialisten nicht empfohlen,
da postoperative Schmerzen meistens für den Patienten vorprogrammiert sind, und
dann jahrelang darunter leiden werden.
Von Hernien-Spezialisten wird empfohlen das Netz wieder
zu entfernen, was ich bei mir von Dr. M. aus München durchführen lasse.
Übrigens habe ich mein Vertrauen in die behandelnde Ärzte (Operateure)
auch verloren, die dann nur Schmerzmittel verschreiben ohne die Ursache zu lösen.
Gruß: neunelf
traumfanatikerBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,
hatte 2004 bereits eine TAPP in der beidseitig Leistenbrüche versorgt wurden und in den Jahren danach keinerlei Probleme. Leider ist nun links ein Rezidiv aufgetreten. Bin gespannt, obs wieder so problemlos klappt.
Gruß
traumfanatiker
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