Ein Leistenbruch muss in fast jedem Fall operiert werden. Der Entstehung eines Leistenbruches kann man nur bedingt vorbeugen.
Um einen Leistenbruch zu heilen, muss immer ein chirurgischer Eingriff erfolgen. Bei einigen Betroffenen ist jedoch eine Operation nicht möglich, so dass der Leistenbruch vorübergehend konservativ behandelt wird. Dies gilt zum Beispiel für Schwangere, bei denen während der Schwangerschaft ein nicht eingeklemmter Leistenbruch aufgetreten ist. Während der Schwangerschaft wird meist nicht operiert, so dass die Schwangeren in dieser Zeit das Bruchband tragen müssen. Dieses Band verhindert, dass die Eingeweide in den Bauchraum ragen und hier zu lebensgefährliche Entzündungen führen können. Das Band kann jedoch nur vorübergehend verwendet werden. Es verschafft keine Heilung. Einige Monate nach der Entbindung muss auch hier operiert werden.
Handelt es sich um einen eingeklemmten Leistenbruch, stellt dies einen Notfall dar, der sofort operiert werden muss.
Leiden bereits Neugeborene an einem Leistenbruch, wird dieser meist in den ersten Lebenstagen oder –monaten chirurgisch behandelt.
Alle Leistenbrüche werden – je nach Größe - in Vollnarkose oder mit örtlicher Betäubung operiert. Leistenbrüche können entweder mit der herkömmlichen Methode mit einem Bauchschnitt operiert werden oder auch minimal-invasiv. Der minimal-invasive Eingriff hat den Vorteil, dass nur winzig kleine Schnitte gemacht werden, durch die die Arbeitsinstrumente eingeführt werden.
Durch die Operation oder den minimal-invasiven Eingriff werden die Eingeweide an ihren Platz im Bauchraum zurückgeschoben und die so genannte Bruchlücke verschlossen.
Während beim minimal-invasiven Eingriff nur winzige Schnitte vernäht werden müssen, wird bei der normalen Operation ein etwa zehn Zentimeter langer Schnitt versorgt.
Der Entstehung eines Leistenbruches kann man nur in gewissem Maße vorsorgen, da man keinen Einfluss auf sein Bindegewebe hat.
Da Übergewicht die Entstehung von Leistenbrüchen jedoch begünstigt, sollte man dieses in jedem Fall versuchen abzubauen. Schwere Gegenstände sollten möglichst nicht gehoben werden, sofern sich dies vermeiden lässt.
Eine Verstopfung begünstigt ebenfalls die Entstehung eines Leistenbruches, daher sollte man sich vitamin- und ballaststoffreich ernähren, um so für einen weichen Stuhlgang ohne Pressen zu sorgen.
Sollte man die Befürchtung haben, an einem Leistenbruch zu leiden, sollte man dies umgehend ärztlich abklären lassen, um einen eventuellen eingeklemmten Leistenbruch rechtzeitig zu erkennen.
Ich habe immer mal wieder beschwerden in der leistengegend mal mehr mal weniger, war vor einem Jahr damit zum Hausarzt der mich dann in das nä...
Seit 3 Tagen, weiß ich, daß ich auch einen Leistenbruch habe. Aber wie lange der schon vorhanden ist, weiß der Kuckuck. Ich habe keinerlei Bes...
Lesermeinung schreiben |
23.05.13 | |
![]() | LEISTENBRUCH |
22.05.13 | |
![]() | LEISTENBRUCH |
17.05.13 | |
![]() | LEISTENBRUCH |
25.04.13 | |
![]() | LEISTENBRUCH |
19.04.13 | |
![]() | LEISTENBRUCH |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Leistenbruch Forum


Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: