22. Oktober 2009
Die Leishmaniose wird meist medikamentös behandelt. Vor den Insektenstichen kann man sich nur durch Vorsichtsmaßnahmen schützen.
Die mukokutane sowie die viszerale Leishmaniose müssen immer ärztlich behandelt werden. Die kutane Leishmaniose heilt hingegen oftmals auch ohne Therapie folgenlos ab.
Die Behandlung der Leishmaniose erfolgt durch verschiedenste Medikamente, die dem Patienten in das Geschwür, in die Vene oder den Muskel gespritzt werden. Bei der viszeralen Leishmaniose werden die Medikamente meist etwa eine Woche, in schweren Fällen auch einen Monat lang verabreicht. In einigen Fällen kann das Medikament auch als Tablette eingenommen werden.
Besonders die viszerale Leishmaniose wird immer im Krankenhaus behandelt, um den Patienten rund um die Uhr beobachten zu können.
Man kann der Leishmaniose nur vorbeugen, in dem man die Mücken meidet. Dazu sollte man in den gefährdeten Gebieten lange Kleidung tragen und zum Schlafen ein Moskitonetz benutzen. Eine Impfung gegen die Leishmaniose gibt es nicht.
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