19. März 2010
Muttermale im Gesicht sind meist nicht gern gesehen. An Schönheitsikonen wie Marylin Monroe oder Cindy Crawford hingehen sind sie ein wahrer Hit. Auch künstliche Schönheitsflecken werden seit Jahrhunderten eingesetzt, um den vermeintlichen Makel in ein Schönheitssymbol zu verwandeln. Doch manchmal sollte man diese kleinen Hautverfärbungen genauer im Auge behalten und eventuell einen Arztbesuch nicht scheuen.
Im 16. Jahrhundert war man der Meinung, dass das Muttermal die unbefriedigte Sehnsucht nach einer Schwangerschaft ausdrückt. Heute weiß man, dass die Pigmentierung tatsächlich bei schwangeren Frauen auftritt. Auch während der Pubertät, mit zunehmendem Alter oder bei Einnahme der Antibabypille kommt es zur Ausbreitung von Muttermalen.
Obwohl die pigmentierten Stellen der Haut genetisch festgelegt sind, kann beispielsweise auch UV-Einstrahlung diese Pigmentierung verändern. Generell sind Muttermale nicht gesundheitsschädlich, doch man sollte sie beobachten. Mit der ABCDE-Regel (Asymetrie, Begrenzung, Colorit, Durchmesser, Erhabenheit) oder dem Blick auf auffällige Hautveränderungen kann Hautkrebs frühzeitig erkannt werden. Der Dermatologe schneidet den Teil der Haut heraus und untersucht ihn mikroskopisch auf Krebszellen, erst dann kann man sicher sein.
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