22. Oktober 2009
Das Lassa-Fieber verursacht verschiedene Symptome ähnlich wie bei einer Grippe. In Deutschland wird das Lassa-Fieber nur äußerst selten diagnostiziert.
Patienten mit Lassa-Fieber haben Fieber, das im Verlauf der Krankheit weiter ansteigt. Das Fieber wird begleitet von Schmerzen im Bereich der Gelenke und Muskeln. Die Patienten haben zudem Kopfschmerzen und fühlen sich müde. Zusätzlich klagen die Patienten über Halsschmerzen aufgrund einer Mandelentzündung und auch über Husten. Meist ist den Patienten auch übel und sie müssen erbrechen. Beides kann von Bauchkrämpfen und Durchfall begleitet sein.
Im weiteren Verlauf der Erkrankung treten Blutungen in den Organen auf und der Patient fällt in einen lebensgefährlichen Schockzustand.
Bei einigen Patienten kann auch das Gesicht anschwellen und sich im Auge eine Bindehautentzündung entwickeln.
Jeder fünfte Patient entwickelt im Verlauf der Krankheit eine Herzbeutelentzündung sowie ein Kreislauf- und/oder Nierenversagen.
Da die Symptome des Lassa-Fiebers nicht eindeutig charakteristisch für die Krankheit sind, kann eine konkrete Diagnose nur aufgrund einer Laboruntersuchung gestellt werden. Dazu werden das Blut, der Urin oder auch die Rachenflüssigkeit verwendet. In diesen Körpersubstanzen können dann Antikörper gegen das Lassa-Fieber oder die auslösenden Viren unter dem Mikroskop nachgewiesen werden.
In jedem Fall führt der Arzt auch eine körperliche Untersuchung durch und misst dabei den Blutdruck. Ein Symptom des Lassa-Fiebers ist oftmals auch ein zu niedriger Blutdruck. Da auch eine Mandelentzündung ein Symptom des Lassa-Fiebers ist, schaut der Arzt in den Hals und kann so meist weißliche Beläge auf den Mandeln feststellen.
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