1. Juli 2007
Das Krebsrisiko steigt auch im Falle einer späteren Krebserkrankung des Spenders einer Bluttransfusion für den Empfänger nicht. Dies haben schwedische Mediziner aufgrund von Messwerten herausgefunden. Die Daten von insgesamt 1,13 Millionen Blutspendern und 1,31 Empfängern wurden dafür ausgewertet. Dabei erhielten rund 12.000 Probanden Blut von Spendern, die innerhalb von fünf Jahren an Krebs erkrankten.
Gänzlich unerforscht sind die Nebenwirkungen, die sich auf lange Sicht durch eine Bluttransfusion ergeben. Krebspatienten galten bisher als riskante Personengruppe für Blutspenden und wurden aus diesem Grund nicht als Spender herangezogen.
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