17. Oktober 2011
Studien haben gezeigt, wie gut ein regelmäßiges Sportprogramm gegen Krebs wirkt. Dabei ist Sport nicht nur eine gute Prophylaxe, sondern kann auch bei der Behandlung einer bestehenden Krebserkrankung helfen. Einige Zahlen konnten durch Erhebungen gewonnen werden und diese zeigen, wie nützlich Sport in der Tat ist. Bei Frauen mit Brustkrebs kann moderater Sport eine Prognose um 40 Prozent verbessern. Die gezielte körperliche Aktivität hilft auch bei Darmkrebs. Hier ermittelte man immerhin eine Prognosebesserung zwischen minimal 14 und maximal sogar 47 Prozent.
Eine aktuell Tagung der Krebsspezialisten in München beschäftigt sich mit dem Thema Sport gegen Krebs. Man hat festgestellt, dass keine bisher angewandte Medikation so gut anschlägt wie Sport. Da die Leistung eines einfachen Sportprogramms nicht abzustreiten sind, sollte Sport fester in Therapiekonzepte integriert werden. So weit die Patienten körperlich dazu in der Lage sind Sport zu machen, muss es ihnen ermöglicht werden. Um gezielte Sporttherapien zu entwickeln sind Studien geplant, die die besten Sportarten ermitteln sollen.
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