13. Mai 2007
In Krebszellen lebende Viren können dazu genutzt werden, den Tumor zu zerstören. Das haben Forscher der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore getestet, berichtet die Apotheken Umschau.
Mit dem Wirkstoff Bortezomib regten sie das Eppstein-Barr-Virus zur Vermehrung an. Als Folge starben die Wirtszellen ab – in diesem Fall ging das Tumorgewebe zugrunde. Die Methode könnte sich zur Therapie bestimmter Lymphkrebse eignen, da diese häufig von Eppstein-Barr-Viren befallen sind.
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