21. April 2009
Die Therapie der Kinderkrankheiten richtet sich nach deren Erreger. Gegen viele Kinderkrankheiten gibt es eine wirksame Schutzimpfung.
Die Kinderkrankheiten, die durch Bakterien ausgelöst werden, werden vom Arzt mit einem Antibiotikum behandelt. Gegen Viren wirken Antibiotika jedoch nicht, so dass der Arzt hier nur die Symptome der jeweiligen Erkrankung behandeln kann.
Keuchhusten wird mit Antibiotika therapiert, da die Krankheit durch Bakterien ausgelöst wird. Nur wenn die Patienten drohen zu ersticken, erfolgt eine stationäre Behandlung. In den anderen Fällen kann der Patient zu Hause behandelt werden. Neben der medikamentösen Behandlung müssen die Patienten viel trinken, damit sich der zähe Schleim besser lösen kann. Nachts sollten feuchte Tücher im Zimmer hängen, da besonders im Liegen die Hustenanfälle sehr ausgeprägt sind.
Sowohl die Röteln als auch das Dreitagefieber werden durch Viren verursacht. Beide Krankheiten werden demnach symptomatisch behandelt. Gegen das hohe Fieber verordnet der Arzt fiebersenkende Medikamente. Juckt der Hautausschlag bei den Röteln unerträglich stark, erhält der Patient ein spezielles Medikament gegen Allergien, ein so genanntes Antihistaminikum. Dieses Medikament lindert den Juckreiz. Leidet das Kind mit dem Dreitagefieber unter Krampfanfällen, erhält es dagegen ebenfalls ein Medikament.
In jedem Fall müssen sich die Patienten von anderen gesunden Menschen fern halten, um diese nicht anzustecken.
Gegen viele Kinderkrankheiten kann man heutzutage impfen. In der Regel werden bereits die Säuglinge im Rahmen einer Mehrfachimpfung gegen die Krankheiten geschützt. Die Impfungen müssen dann regelmäßig – auch im Erwachsenenalter - aufgefrischt werden, um auch dann noch einen wirksamen Schutz zu haben.
Sowohl gegen Keuchhusten als auch gegen Röteln gibt es Schutzimpfungen. Besonders bei Mädchen ist es unbedingt notwendig, die Rötelnimpfung rechtzeitig aufzufrischen, damit später keine Infektion in der Schwangerschaft erfolgen kann.
Gegen das Dreitagefieber gibt es keine Schutzimpfung. Da es sich hierbei um eine harmlose Kinderkrankheit handelt, ist eine Impfung hier jedoch auch nicht nötig.
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