21. April 2009
Kinderkrankheiten werden durch Viren und Bakterien ausgelöst. Meist können die Krankheiten gut behandelt werden.
Die meisten Kinderkrankheiten werden durch Viren verursacht.
Keuchhusten wird jedoch durch Bakterien im Rahmen der Tröpfcheninfektion durch Husten, Sprechen und Niesen verursacht. Besonders ansteckend sind die Patienten drei Wochen, nachdem sie sich selbst angesteckt haben bis hin zu sechs Wochen, nachdem die Erkrankung bei ihnen selbst ausgebrochen ist. Das auslösende Bakterium ist hoch ansteckend, hinterlässt jedoch keine lebenslange Immunität. Erwachsene können demzufolge nochmals an Keuchhusten erkranken, auch wenn sie die Kinderkrankheit bereits als Kind durchgemacht haben.
Röteln werden durch Viren verursacht und hinterlassen eine lebenslange Immunität, so dass der Mensch nur einmal in seinem Leben an Röteln erkranken kann. Auch die Röteln sind sehr ansteckend und werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Zwei Wochen lang ist der Patient ansteckend: Eine Woche, bevor der Ausschlag zu sehen ist, bis eine Woche nachdem er begonnen hat.
Das Dreitagefieber wird ebenfalls durch ein Virus per Tröpfcheninfektion ausgelöst. Die Zeit von der Ansteckung bis zu Beginn der Erkrankung beträgt wenige Tage bis zu zwei Wochen.
Häufig können die Kinderkrankheiten gut behandelt werden. In einigen Fällen können sie jedoch auch schwere Komplikationen und Folgeschäden verursachen.
Je jünger der Keuchhusten-Patient ist, desto schwerer verläuft in der Regel die Krankheit, die bis zu mehreren Monaten andauern kann. Besonders bei sehr kleinen Kindern treten Komplikationen wie eine Lungenentzündung, eine Gehirnentzündung und Krampfanfälle auf.
Bei den Röteln kommt es eher selten zu Komplikationen. Nur in wenigen Fällen tritt als Folge der Kinderkrankheit eine Gehirnhautentzündung auf. Gefährlich wird die Krankheit jedoch, wenn sich eine Schwangere infiziert, die zuvor die Röteln noch nicht hatte. Dies kann zu schweren Missbildungen beim ungeborenen Baby führen. Aus diesem Grund wird allen schwangeren Frauen zu Beginn der Schwangerschaft Blut abgenommen und die Röteln-Antikörper im Blut bestimmt.
Das Dreitagefieber ist meist nach wenigen Tagen ausgestanden. Die Patienten sind dann lebenslang immun dagegen. Zu den Komplikationen zählen hier Fieberkrämpfe, Durchfall und Husten.
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