31. Januar 2012
Schon im Babyalter kann es zu verschiedenen Kinderkrankheiten kommen. Dazu gehören u.a. Erkältungen, Durchfall, Augenentzündungen oder Soor.
Mit der Freude über ein neugeborenes Kind beginnt gleichzeitig auch die Sorge um seine Gesundheit. So leiden bereits Babys unter verschiedenen Kinderkrankheiten. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören:
Schon im ersten Lebensjahr kommt es bei Neugeborenen häufig zu grippalen Infekten. Das liegt daran, dass die Entwicklung des kindlichen Immunsystems eine gewisse Zeit braucht. Um die Beschwerden des Babys zu lindern, genügen meist Hausmittel und viel Liebe. Ebenfalls hilfreich sind abschwellende Nasentropfen oder Hustensaft, die der Kinderarzt verordnet. Manchmal kann es bei einer Erkältung auch zu Fieber kommen. Der normale Temperaturwert eines Babys beträgt 37,4 Grad Celsius. Ab einer Temperatur von 38 Grad Celsius wird empfohlen, einen Kinderarzt aufzusuchen.
Eine weitere typische Baby-Erkankung ist Durchfall. Dieser wird durch Viren oder Bakterien hervorgerufen. Starker Durchfall kann bedenklich sein. Um den Verlust an Salz und Wasser auszugleichen, sollte das Baby öfter gestillt werden oder Wasser erhalten. Auch in Apotheken erhältliche Elektrolytlösungen können hilfreich sein. Kommt zudem noch häufiges Erbrechen hinzu, oder weigert sich das Kind zu trinken, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Hat das Baby mehrere Tage lang keinen Stuhlgang oder Schmerzen beim Abführen, handelt es sich um Verstopfung. In den meisten Fällen sind Flaschenkinder von diesem Problem betroffen, was meist auf eine zu hohe Dosierung der Milchnahrung zurückzuführen ist. Bei starker Verstopfung können Glycerinzäpfchen, die man in der Apotheke bekommt, helfen.
Viele Babys leiden unter einem verklebten Tränenkanal. Dieses Problem löst sich in der Regel jedoch von selbst. Wegwischen lassen sich die lästigen Verklebungen mit einem Wattebausch, der in lauwarmes Wasser getränkt wird. In manchen Fällen kann sich jedoch eine Bindehautentzündung entwickeln, die ärztlich behandelt werden sollte.
Bei Soor, genauer gesagt Mund-Soor, handelt es sich um eine Pilzinfektion. Dabei kommt es zur Bildung von weißlichem Belag auf der Schleimhaut der Wangen und auf der Zunge. Da der Pilz leicht übertragbar ist, kann er auch auf die Haut überspringen und zu Windeldermatitis führen.
Bei Windeldermatitis oder Windelausschlag kommt es zu einem wunden und geröteten Po. Urheber dieses unangenehmen Problems sind Bakterien, die sich im feuchtwarmen Milieu einer Windel gut entwickeln können. Am besten ist es, das Baby alle zwei Stunden zu wickeln und den Po zwischendurch ausreichend zu belüften. Gegen die Entzündung können Zinklotionen zur Anwendung kommen. Wird der Windelausschlag durch einen Soor-Pilz hervorgerufen, ist eine ärztliche Behandlung nötig.
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