21. Oktober 2009
Die Therapie der Katzenkratzkrankheit erfolgt mit Antibiotika. Man kann der Krankheit in gewissem Umfang vorbeugen.
Da die Katzenkratzkrankheit durch Bakterien verursacht wird, verordnet der Arzt ein Antibiotikum zur Behandlung. Meist wird das Medikament für einen Monat angewendet. Zusätzlich erhalten die Patienten Medikamente zur Fiebersenkung sowie gegen die Schmerzen.
Hat sich ein gesunder Mensch mit der Katzenkratzkrankheit infiziert und bemerkt nur leichte Symptome, muss nicht zwingend eine Behandlung erfolgen. Die Symptome heilen meist auch ohne Medikamente folgenlos aus.
Patienten, die aufgrund einer anderen Grunderkrankung ein geschwächtes Immunsystem haben und eine Katze als Haustier besitzen, sollten diese Katze regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen lassen. Der Tierarzt kann feststellen, ob die Katze das Bakterium Bartonella in sich trägt. In diesem Fall kann man die Katze mit Antibiotika behandeln und das Bakterium so unschädlich machen.
Anderenfalls ist es für immungeschwächte Patienten besser, ihre Katze in fremde Obhut zu geben; zumindest so lange, bis der Patient selbst wieder völlig gesund ist und das Bartonella-Bakterium nicht in dem Maße Schaden anrichten kann, wie dies bei kranken Menschen der Fall ist.
Auch wenn die eigene Katze das Bakterium nicht in sich trägt oder entsprechend behandelt wurde, so kann man sich dennoch bei einer fremden Katze infizieren. Besonders kranke Menschen sollten daher fremde Katzen nach Möglichkeit nicht streicheln, um so der Gefahr aus dem Weg zu gehen, dass sie kratzt.
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