11. Juni 2009
Die Landeszahnärztekammer Brandenburg hat bekannt gegeben, dass die Krankenkassen keine Kosten übernehmen, wenn man eine intakte Amalgam-Zahnfüllung durch andere Füllmaterialien ersetzen lassen möchte. Nur wenn eine Beschädigung der Füllung oder eine Erkrankung des Zahnes vorläge, braucht der Patient nicht selber zahlen, so der Strausberger Zahnarzt Thomas Schwierzy. Für eine gewünschte Ersatzfüllung muss man mit durchschnittlich 80 bis 500 Euro rechnen.
Amalgam-Füllungen stehen neben Metallen wie Kupfer, Silber oder Zinn seit einiger Zeit in der Kritik, da sie auf Grund ihres hohen Quecksilber-Anteils als gesundheitlich bedenklich eingestuft werden. Krankenkassen sowie Zahnarzt-Fachverbände haben beim Einsatz von Amalgam keinerlei Bedenken.
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