Bestimmte Süd-Ost-Asien-Touristen sollten sich gegen Japanische Enzephalitis impfen lassen

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Dr. Thomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf empfiehlt bestimmten Urlaubern, die in ländliche Regionen Süd-Ost-Asiens reisen, eine Impfung gegen die Japanische Enzephalitis (JE).

Vor allem Menschen, die über 50 sind, eine chronische Grunderkrankung, eine Immunabwehrschwäche oder Cochlea-Implantate tragen, sollten sich impfen lassen. Auch gesunde Personen, die öfter und länger als vier Wochen in ländliche Regionen Süd-Ost-Asiens reisen, sollten sich impfen lassen, so Jelinek. Seit 2009 sei in Europa ein gut verträglicher Zellkutur-Impfstoff namens Ixiaro für Erwachsene erhältlich.

Die Japanische Enzephalitis wird durch Stechmücken übertragen. Der JE-Virus hält sich gerne in Wasservögeln und Schweinen auf, daher ist JE in Gebieten Süd-Ost-Asiens mit viel Reisanbau und Schweinehaltung endemisch. Wenn JE richtig ausbricht, beträgt die Sterberate 30 Prozent, meist verläuft die Krankheit jedoch mild und asymptomatisch. Im Mai ist eine 54-jährige Deutsche kurz nach einer zweiwöchigen Bali-Reise an JE erkrankt.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Historie:
Erstellt am
So arbeiten wir
Autor:

Mehr über uns
Warum kein namentlicher Autor?

Weitere News zum Thema