21. Oktober 2009
Inkontinenz kann auf verschiedene Art und Weise behandelt werden. Oftmals kann man der Inkontinenz vorbeugen.
Sowohl bei der Harn- als auch bei der Stuhlinkontinenz empfiehlt sich ein umfangreiches Beckenbodentraining. Nach der Entbindung erlernen die jungen Mütter diese im Rückbildungskurs bei der betreuenden Hebamme. Man kann diese Übungen jedoch auch bei einem Physiotherapeuten erlernen.
Für beide Inkontinenzformen gibt es diverse Hilfsmittel in den Sanitätshäusern zu kaufen wie zum Beispiel Einlagen für die Unterwäsche, Unterlagen für die Matratze, spezielle Unterwäsche usw.
Bei einer Stuhlinkontinenz kann auch ein Schrittmacher eingesetzt werden, der vom Patienten immer dann ausgeschaltet wird, wenn Stuhl entleert werden soll. Der Schrittmacher stimuliert die noch intakten Nerven, so lange er sich im eingeschalteten Zustand befindet.
In einigen Fällen wird gegen die Stuhlinkontinenz auch ein künstlicher Darmausgang geschaffen.
Eine Harninkontinenz kann oftmals auch medikamentös durch Hormone behandelt werden. Auch ein Toilettentraining ist hilfreich, in dem die Patienten gezielt auf die Toilette gehen.
Frauen, die gerade entbunden haben, sollten konsequent ihr Beckenbodentraining betreiben, um nicht unter Inkontinenz zu leiden. Diese Übungen können von jedem erlernt werden und zu jeder Zeit angewendet werden. Auch noch Jahre nach einer Entbindung helfen sie, den Beckenboden zu stärken. Entsprechende Übungen gibt es selbstverständlich auch für Männer.
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Der Autor beschreibt die verschiedenen Formen der Harn- und Stuhl-Inkontinenz: Ursachen, Früherkennung, psychoso...