21. Oktober 2009
Ein Hörsturz kann verschiedene Gründe haben. Wird der Hörsturz sofort behandelt, bestehen gute Heilungschancen.
Welche Ursachen genau für die Entstehung eines Hörsturzes verantwortlich sind, ist noch nicht genau geklärt. Es gibt jedoch viele Faktoren, die zu einem Hörsturz beitragen. Durchblutungsstörungen im Innenohr sind eine sehr wahrscheinliche Ursache für einen Hörsturz. Meist sind die Blutgefäße durch Blutgerinnsel verstopft. Auch hohe Cholesterinwerte können zu einem Hörsturz führen. Das Cholesterin lagert sich an den Wänden der Blutgefäße ab und verengt diese dadurch. Das Blut kann somit nicht mehr in der normalen Geschwindigkeit durch die Blutgefäße fließen. Im Ohr findet dadurch eine Minderdurchblutung statt. Auch starkes Rauchen und zu hoher Blutdruck können einen Hörsturz begünstigen. Erkrankungen, wie virale Infekte oder auch Tumore im Ohr können die Entstehung eines Hörsturzes ebenfalls begünstigen. Stress trägt maßgeblich zur Entstehung eines Hörsturzes bei. Ein Hörsturz muss in jedem Fall umgehend ärztlich behandelt werden und stellt einen Notfall dar. Wird der Hörsturz nicht oder zu spät behandelt, kann die Hörminderung von Dauer sein. Neben der Hörminderung kann zusätzlich auch ein Tinnitus auftreten, so genannte Ohrgeräusche wie Rasseln oder Pfeifen, die der Patient dann ununterbrochen hört. Bei einigen Patienten bessern sich die Hörstörungen jedoch auch von selbst nach etwa einem Tag. Darauf sollte man sich jedoch keinesfalls verlassen, da man sonst wichtige Zeit verstreichen lässt. Wird der Hörsturz umgehend behandelt, können fast alle Patienten geheilt werden.
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