17. Oktober 2011
Seit den 80er Jahren hat sich die Zahl der Hodenkrebsfälle in Deutschland auf 4700 Fälle pro Jahr verdoppelt. Warum das so ist, weiß keiner so genau - einige Mediziner vermuten, es könne an der Ernährung liegen. Jedenfalls ist Hodenkrebs die häufigste Krebsursache bei 20- bis 40-jährigen Männern. Der Krebs tritt meist nur in einem Hoden auf.
Ein Risiko für diese Erkrankung ist der sogenannte Hodenhochstand. Das bedeutet, dass ein Hoden sich nicht im Hodensack befindet, sondern tiefer im Körper. Urologen empfehlen Männern über 27 jedes halbe Jahr ihre Hoden auf Verhärtungen abzutasten. Bei Auffälligkeiten sollte man gleich zum Arzt gehen, denn der Hodenkrebs ist meistens leicht heilbar - wenn er im Frühstadium entdeckt wird. In späteren Stadien kann man ihn auch heilen, das dauert dann aber etwas länger.
Meist wird der befallene Hoden entfernt, worauf dann eine Chemotherapie folgt. Die Sorge, nach diesem Prozess impotent zu werden, ist meist unbegründet, da sie sich in den meisten Fällen nur über den Zeitraum der Behandlungsdauer erstreckt, teilt die Deutsche Krebsgesellschaft mit.
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