21. November 2009
Laut der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Düsseldorf erkranken pro Jahr 4.750 Männer an Hodenkrebs, Tendenz steigend. Die meisten Betroffenen sind im Alter von 25 bis 45 Jahren, unter 15 Jahren ist der bösartige Krebs sehr selten. Auch wenn die Heilungsrate mittlerweile bei nahezu 100 Prozent liegt, werden Eltern nun angehalten, rechtzeitig mit ihren Söhnen über die Gefahren zu reden, diese aufzuklären und einmal pro Monat eine Selbstuntersuchung durchzuführen.
Jungen ab 14 Jahren sollen daher auf Verhärtungen und Vergrößerungen beim Abtasten achten, da diese häufigstes Indiz für Hodenkrebs sind. Tabus, Ängste und falsche Scham haben dabei nichts zu suchen, es gehe viel mehr um einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit, erklären Ärzte.
Mittlerweile ist Impotenz infolge von Hodenkrebs nicht mehr zu befürchten, zur Sicherheit können Spermien vor der Behandlung jedoch eingefroren werden.
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