21. Oktober 2009
Wodurch Hodenkrebs entsteht, ist noch nicht bekannt. Wie die Krebserkrankung verläuft, hängt entscheidend davon ab, wann sie erkannt wird.
Risikofaktor für einen Hodenkrebs ist der Hodenhochstand. Normalerweise wandern die Hoden bis zum siebten Monat der Schwangerschaft in den Hodensack des noch ungeborenen Jungen. Ist dies nicht der Fall, spricht man vom Hodenhochstand. Diese Erkrankung hat in einigen Fällen in späteren Jahren Hodenkrebs zur Folge.
Der Krebs kann auch vererbt werden, so dass Jungen, deren Vater an Hodenkrebs erkrankt ist oder war, ein höheres Risiko haben, ebenfalls diese Krebserkrankung zu bekommen.
Hodenkrebs kann sich auch erneut bilden, auch wenn er bereits erfolgreich behandelt wurde. Dies stellt einen weiteren Risikofaktor der Erkrankung dar.
Hodenkrebs gehört zu den Krebsarten, die sehr gut geheilt werden können. Je weiter die Erkrankung bereits fortgeschritten ist und möglicherweise schon Metastasen gebildet hat, desto schlechter stehen die Überlebenschancen.
Oftmals hat die Operation des Hodenkrebses die Unfruchtbarkeit zur Folge, so dass junge Männer ihre Spermien meist in einer Samenbank einfrieren lassen, um sich später mit ihrer Partnerin den Kinderwunsch trotz Erkrankung erfüllen zu können. Die Samen werden dann im Rahmen einer künstlichen Befruchtung verwendet.
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