12. August 2006
Von Andreas Neubert
Wer mit dem Heuschnupfen kämpft, kann das Frühjahr und den Sommer nicht unbeschwert genießen. Ein Leiden von dem rund elf Millionen Deutsche betroffen sind. Kleine Ursache – lästige Wirkung. Häufiges Niesen, erschwerte Nasenatmung oder juckende Augen sind nur einige von weit mehr Symptomen des Heuschnupfens, der so harmlos nicht ist, wie er klingt. Mit welchen Mitteln man dagegen anrücken kann, erfahren Sie im Folgenden.
Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, die häufig durch kleinste Pflanzenpollen hervorgerufen wird. Die darin enthaltenen Eiweißkomponenten reizen die Schleimhäute der Atemwege, der Augen und der Nase. Die Folgen sind tränende Augen, tropfende Nasen und gerötete Haut. Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn die Natur erwacht, wächst und gedeiht, leiden heutzutage rund elf Millionen Deutsche mehr oder weniger am Heuschnupfen.
Die klassische Variante beginnt oft in der Kindheit und nimmt mit den Jahren an Intensität zu. Nach jahrelangem Leiden an der Krankheit kann sie sich auf die Lunge ausbreitet und die oberen und unteren Lungenschleimhäute in Mitleidenschaft zieht. Husten und Atemnot können die Folgen sein. Daraus kann sich chronisches Asthma entwickeln. Daher sollte Heuschnupfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ein Arzt sollte auf alle Fälle konsultiert werden. Wer erst im mittleren oder späteren Lebensabschnitt an Heuschnupfen leidet, hat gute Chancen, ihn wieder loszuwerden.
Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion gegen viele Arten von Blütenpollen, also pflanzlichen Keimzellen. Maßgeblich für die Allergie ist der Blütenstaub von windbestäubten Pflanzen, die frei herumfliegen. Neben den Verordnungen des Arztes können Sie aber auch Selbsthilfe im Alltag leisten. Informieren Sie sich in den Medien über Pollenflug und vermeiden Sie möglichst Aufenthalte in der Natur, wenn intensiver Pollenflug einsetzt. Vermeiden Sie dann Sport im Freien, denn durch die tiefere Atmung gelangen mehr Pollen in den Körper. Wählen Sie allergenarme Urlaubsziele aus wie beispielsweise auf Inseln oder am Meer. Lassen Sie einen Pollenfilter im Auto einbauen. Zur Nachtruhe die Tageskleidung aus dem Zimmer schaffen.
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