11. Februar 2009
Heuschnupfen äußert sich durch verschiedene Symptome. Die Diagnostik erfolgt beim Haus- oder Hautarzt.
Wer unter Heuschnupfen leidet, hat eine Allergie gegen Pollen. Wenn die Pollen, auf die jemand allergisch reagiert, gerade fliegen, verspüren die Betroffenen Symptome wie tränende und brennende Augen, eine laufende oder verstopfte Nase, Husten, Rötungen der Haut, Schlafstörungen, Atemnot, Asthma, Niesattacken usw.
Wenn ein Patient diese Symptome schildert, wird der Arzt genau nachfragen, zu welcher Jahreszeit diese Symptome auftreten. Um seinen Diagnoseverdacht zu sichern, muss der Arzt einen Allergietest durchführen. Meistens wird dazu der so genannte Prick-Test verwendet. Während des Tests werden verschiedene Allergene (Stoffe, auf die der Betroffene möglicherweise allergisch reagiert) auf die Haut des Unterarmes getropft. In jeden Tropfen wird mit einer dünnen Nadel leicht die Haut eingeritzt, so dass das Allergen in den Körper gelangen kann. Ist der Patient allergisch gegen einen oder mehrere Stoffe, werden die jeweiligen Punkte nach kurzer Zeit rot. Oft wird anschließend auch noch eine Blutabnahme durchgeführt und dort zusätzlich die Allergene gemessen, auf die der Betroffene reagiert hat.
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