21. Januar 2007
Mehr als eine Million Bundesbürger setzen sich hinters Steuer, obwohl sie dazu gesundheitlich kaum in der Lage sind, schätzt Professor Rainer Mattern von der Universität Heidelberg.
„Dass auch chronische Krankheiten und Medikamente die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen, übersehen leider sogar manche Ärzte“, sagt er im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Nach einem Herzinfarkt etwa sollten die Patienten das Auto stehen lassen, solange Herzrhythmusstörungen auftreten können.
„Auch wer auf ein neues Hochdruck- oder Blutzucker-Medikament eingestellt wird, sollte vorsichtig sein“, meint Mattern. Rat: das Thema beim Arzt ansprechen – und sich vor jeder Fahrt kritisch prüfen.
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