14. Juli 2005
Depressionen spielen als Auslöser eines Herzinfarkts eine größere Rolle als bisher vermutet. „Wer unter schweren Depressionen leidet, ist ähnlich gefährdet wie ein Raucher“, zitiert das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber den Psychokardiologen Prof. Christoph Herrmann-Lingen, Marburg.
Wer häufig traurig und niedergeschlagen ist, ernährt sich oft ungesund, bewegt sich weniger, raucht und trinkt zu viel und erhöht dadurch sein Infarktrisiko. Angst treibt auch die Stresshormone hoch. Sie fördern Entzündungsprozesse in den Gefäßen, die Auslöser eines Infarktes sein können.
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