28. Februar 2005
Ein Drittel aller Herzinfarkte trifft Patienten mit Typ-2-Diabetes, ein weiteres Drittel Menschen mit gestörtem Zuckerstoffwechsel, der Vorstufe des Diabetes.
„Das heißt nichts anderes, als dass zwei Drittel aller Patienten ihren Infarkt auf der Basis eines Diabetes erlitten haben“, sagt Prof. Hartmut Gülker, Direktor des Herzzentrums Wuppertal dem Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Die Zuckerkrankheit schädigt schon sehr früh kleine Blutgefäße. Rechtzeitig erkannt, kann dieser Prozess gebremst werden. Wenn Risiko-Patienten neben der medikamentösen Behandlung ihre Ernährung konsequent umstellen und sich viel bewegen, haben sie eine Chance, den Diabetes in den Griff zu bekommen und Folgekrankheiten zu vermeiden.
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