22. Januar 2005
Soziale Kontakte sind Herzenssache. Schwedische Forscher haben erstmals wissenschaftlich nachgewiesen, dass dies im doppelten Sinne gilt. Wer gute Freunde hat, dessen Herz ist – wenigstens im statistischen Mittel – leistungsfähiger. Das berichtet die Apothekenzeitschrift "Gesundheit" in ihrer Juni-Ausgabe.
Die Forscher befragten zunächst 300 Frauen zu ihrer Lebenssituation. Dann zeichneten sie einen Tag lang die Herzaktivität jeder Teilnehmerin mit einem mobilen EKG-Gerät auf, während die Frauen dabei ihrem normalen Tagesablauf nachgingen. Anschließend errechnete ein Computer die "Herzfrequenz-Variabilität". Sie verrät, wie anpassungsfähig der Puls ist. Der Herztakt gerät um so eher außer Kontrolle, je geringer die natürlichen Pulsschwankungen sind. Erwartungsgemäß ermittelten die Forscher, dass die Variabilität des Pulsschlags mit steigendem Alter, Rauchen, überwiegend sitzender Lebensweise oder einem höheren Körpergewicht abnahm.
Dann die Überraschung: Frauen, die darüber hinaus erklärten, allein zu leben, generell wenig soziale Unterstützung zu erfahren und Ärger nicht mit anderen besprechen zu können, hatten eine nochmals deutlich verringerte Pulsvariabilität.
Und das heißt für Mediziner: Im statistischen Mittel haben diese Menschen eine geringere Lebenserwartung. Besonders deutlich treffe das auf Patienten nach einem Herzinfarkt zu.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu dieser News.
Lesermeinung schreiben |
23.05.12 | |
![]() | HERZINFARKT |
15.05.12 | |
![]() | HERZINFARKT |
22.04.12 | |
![]() | HERZINFARKT |
18.04.12 | |
![]() | HERZINFARKT |
17.04.12 | |
![]() | HERZINFARKT |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Herzinfarkt Forum


Millionen Bundesbürger leiden an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, und jedes Jahr fallen mehrere 100.000 Menschen...