18. Januar 2005
Mit einer neuen Operationstechnik haben Ärzte der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zusammen mit einer amerikanischen Firma eine Alternative zur traditionellen Bypass-Operation entwickelt. Wie die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau berichtet, verbinden sie ein verschlossenes Herzkranzgefäß über ein kurzes künstliches Gefäß direkt mit der linken Herzkammer. Ziel dieser Operation ist, wieder Blut in ein verschlossenes Herzkranzgefäß zu lenken, damit der von ihm versorgte Herzmuskel wieder Nährstoffe bekommt.
Im Februar 2004 soll die erste Studie an 80 Patienten beendet sein, die das „V-Stent“ genannte High-Tech-Gefäß erhalten haben. „Wenn die Ergebnisse gut sind, kann es schon in den nächsten Jahren zu einer breiten klinischen Anwendung kommen“, erklärt Privatdozent Dr. Calin Vicol, Chirurg an der Herzchirurgischen Klinik der LMU.
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