24. Oktober 2008
Das Herzinfarktrisiko von Japanern, die in ihrem Heimatland leben, ist nur halb so hoch wie das von US-Amerikanern.
Der Grund dafür ist offenbar nicht das Erbgut, sondern der viele Fisch auf ihrem Speiseplan, berichtet die „Apotheken Umschau“. Fisch liefert herzschützende Omega-3-Fettsäuren.
In einer Studie mit 868 Männern konnten Forscher der Universität von Pittsburgh (USA) nachweisen, dass in ihrer Heimat lebende Japaner eine doppelt so hohe Konzentration an Omega-3-Fettsäuren im Blut haben als weiße US-Amerikaner und Japaner, die in den USA leben. Die Insel-Japaner sind auch seltener von Arterienverkalkung betroffen – dem Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Omega-3-Fettsäuren sind in fettem Seefisch wie Hering, Lachs und Makrele enthalten.
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