21. Oktober 2009
Die Behandlung einer Herzbeutelentzündung ist umfangreich. Vorbeugen kann man dieser Krankheit nicht.
Patienten mit einer Herzbeutelentzündung müssen sich absolut schonen und sollten im Bett bleiben.
Je nachdem, welcher Erreger bzw. welche Ursache der Grund der Herzbeutelentzündung ist, werden in der Behandlung verschiedene Medikamente eingesetzt.
Wurde die Perikarditis, wie der Mediziner die Herzbeutelentzündung nennt, durch Bakterien verursacht, verabreicht der Arzt ein Antibiotikum. Auch entwässernde Medikamente werden zusätzlich verordnet.
Eine virale Perikarditis kann nicht mit Antibiotika behandelt werden, da Viren nicht auf ein Antibiotikum ansprechen. Diese Form der Krankheit kann nur symptomatisch behandelt werden. Der Patient erhält dann Medikamente gegen die Schmerzen sowie die Entzündung.
Ist eine Krebserkrankung die Ursache der Herzbeutelentzündung, erfolgt meist eine Operation oder –wenn dies nicht möglich ist- eine Chemo- oder Strahlentherapie.
Liegt der Perikarditis eine Nierenerkrankung zugrunde, muss sich der Patient einer Dialyse unterziehen.
Bei einer schweren Herzbeutelentzündung mit einer großen Flüssigkeitsansammlung reicht die medikamentöse Behandlung alleine nicht aus. Hier muss die Flüssigkeit schnellstens aus dem Herzbeutel abgelassen werden. In einigen Fällen wird dazu ein Katheter gelegt, durch den die Flüssigkeit regelmäßig abfließen kann.
Eine Vorbeugung vor einer Herzbeutelentzündung ist nicht möglich.
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