30. September 2008
Zwölf Patienten wurden in Niedersachsen von ihrem Arzt mit Hepatitis C infiziert, aber vielleicht ist dies nur die Spitze eines Eisberges.
Im Landkreis Goslar wurden deshalb 2.000 ehemalige Patienten eines Arztes im Harz zu einer zusätzlichen Untersuchung aufgerufen. Durch Blut wird das Hepatitis-C-Virus übertragen, entweder durch verseuchte Konserven oder nicht saubere Spritzen. Die Krankheit wird nach der Ansteckung bei den meisten chronisch, wobei als Spätfolgen Leberschäden, eventuell auch Leberkrebs entstehen können.
Gegen den betroffenen Mediziner hat die Staatsanwaltschaft in Braunschweig ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
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