BURNOUT62Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo zusammen.
ich habe zum 1. Oktober meine Interferonkur soweit erfolgreich beendet, hatte auch während der Kur fleisig weitergearbeitet, was mich von Nebenwirkungen abgelenkt hat. Hatte nur zu Beginn der Therapie starke Nebenwirkungen, aber im Laufe der Therapie wurden es immer weniger. Jetzt da ich mit Interferon aufgehört habe hab ich das Volle Programm der Nebenwirkungen am Hals, extremer Haarausfall, Apetittlosigkeit, Gliederschmerzen, Innere Unruhe und Innere Leere, Hautreizungen aller Art,
es hilft kein salben und kein pudern. Wäre toll wenn sich jemand melden könnte der ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Muß dazu sagen bin froh das ich die Kur machen durfte und möchte auch anderen Leidensgefährten Mut zusprechen die Kur auf Jedenfall Durchzuziehen.
Gruß BURNOUT62
WolfgangBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,
1994 wurde der HCV, Genotyp 1a erstmals diagnostiziert. Jedoch nicht behandelt. 2001 dann erneut und 2002 therapierte ich 12 Monate mit PEG Interferon Alpha 2b und Ribavirin. Es war die Hölle! Nicht nur für mich, sondern auch meine damalige Partnerin und mein gesamtes Umfeld.
Konnte einen Zahn nach dem anderen ausspucken. Verlor Haare und etwa 32 kg Gewicht. Wurde Depressiv, Aggressiv und hatte Angstzustände. Ging wochenlang nicht mehr vor die Türe. Brach immer wieder mal mehr oder weniger zusammen. Konnte mich kaum noch adäquat artikulieren, weil ich zunehmend Wortfindungsschwierigkeiten hatte.
Sprach man mich auf mein Verhalten an, so wurde ich sofort aggressiv und leugnete meine Verhaltensänderungen. Merkte dies ja alles selbst gar nicht.
War während der gesamten Therapie arbeitsunfähig. Bis heute, etwa 6 Jahre nach Therapieende!
Dies alles nur in Kurzform. Heute, etwa 6 Jahre nach Ende der Therapie, ist mein Leben ein einziges Chaos. Kenne mich selbst nicht wieder. Bin ein vollkommen anderer Mensch geworden. Negativ! Inzwischen Sozialhilfeempfänger und eigentlich nur noch mehr oder weniger stark ausgeprägt depressiv.
Unabhängig davon bekam ich nach der Therapie eine neue Hüfte und habe 3 Bandscheiben Op`s hinter mir. Trägt natürlich auch zur aktuellen Situation bei.
Vor, während und nach der Therapie habe ich ständig Schmerzen im Bereich der Leber. Obwohl diese selber keine Schmerzen verursachen kann. Bin nur müde und lustlos.
Meine Leberwerte sind bis heute vollkommen ok. Und trotzdem habe ich bis heute die gleichen Symptome wie vor der Therapie.
Vor der Therapie ging es mir besser als nachher. Obwohl die Ärzte von einer erfolgreichen Therapie sprechen. Woran dies liegt, konnte mir bis heute kein Arzt sagen. Sicher trägt mit dazu bei, das ich seit ein paar Jahren täglich 300 mg Morphin nehme, um meine Schmerzen zu ertragen.
Wenn ich heute nochmal vor der Wahl stehen würde, Therapie oder nicht, so würde ich wahrscheinlich ablehnen. Wenn sie die Virenlast auch unter den nachweisbaren Wert von 100 brachte, so geht es mir eben dennoch nicht besser.
Da ich mich intensiv mit dieser ganzen Thematik auseinander setzte, habe ich immer wieder gelesen, das wohl insbesondere Ribavirin für die zahlreichen Nebenwirkungen verantwortlich ist. Jedoch treten die Nebenwirkungen nicht bei jedem Betroffenen auf. Dafür gibt es bis heute auch keine offizielle Erklärung.
Ich wünsche allen Betroffenen eine erfolgreiche Therapie und ein langes, glückliches Leben.
Wolfgang
GastfrageBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo,
ich nehme nun über 8 Monate Interferon und Ribavirin da ich HEP C habe.
Hatte nochjemand Beschwerden im Hals?
Ich mache mir große Sorgen, dass ich Probleme am Kehlkopf habe durch Rauchen. Ich bin 32 J. und rauche ca. 14 Jahre ca. 20 Zigaretten am Tag.
Oder kann oder sind das auf jeden fakll Nebenwirkungen von den Medis?
Wer weiss was genaueres?
Gruß
HelmarBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Habe das selbe Problem. Therapie zu Ende, Schweisausbrüche,Kopfschmerzen,Schwindel. Mal sehn ob sich das gibt, bisher war die Viruslast immer negativ, werde mal den Doc fragen müssen!
Im Hals hatte ich auch Beschwerden, hat wohl was mit dem ausdrocknen der Schleimhäute zu tun!
sonnenscheinBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich bin seid dem 16.10.2009 mit meiner therapie fertig,jetzt treten bei mir auch die nebenwirkungen auf.kannst du mir sagen wie lange das angedauert hat?dankeschön schonmal vorab lg
MerleBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Ich habe die Therapie vor 3 Jahren beendet.
Anfangs hab ich das Interferon und Ribavirin tadellos vertragen, aber nach 2 Monaten bekam ich so ziemlich die gesamte Nebenwirkungsliste.
20 Kilo abgenommen (war nicht sooo schlimm hatte genug "Grundsubstanz"), Haare büschelweise vom Kopfpolster geklaubt, Kreislaufprobleme (konnte keine 3 Schritt mehr gehen ohne umzufallen), Magenschmerzen, Fieber und, dass grausligste, am ganzen Körper juckender Ausschlag.
Es hat circa ein halbes Jahr gedauert, bis sich mein Körper wieder halbwegs gefangen hat.
Schon wärend der Therapie hab ich Veränderungen an meinem Hals bemerkt, war aber zu feige/genervt von ärzten mir das anschauen zu lassen. Nachdem ich aber immer nervöser wurde, grundlos permanent geschwitzt habe und zu zittern angefangen habe, bin ich dann doch mal zu einem Arzt.
Die Diagnose ist: durch Interferontherapie ausgelöster Morbus Basedow. Eine Schilddrüsenüberfunktion die ich bis heute nicht ganz verstehe. Es ist wohl so dass sich auch (durch die Schilddrüse) Bindegewebe hinter meinen Augen bildet, was dazu führt dass die Augen immer weiter hervortreten.
Ich schaue permanent versoffen und aufgeschwemmt um die Augen aus. Therapieren kann man das anscheinend nicht wirklich, ich bekomme nur Medikamente um die Überfunktion in den Griff zu bekommen, ob meine Augen jemals wieder normal ausschauen ist anscheinend Glücksache. Hab zwar Cortison verschrieben bekommen, aber nie genommen weil mein Internist gemeint hat das wäre ganz schlecht für die Leber.
Manchmal kommt mir vor dass keiner der Ärzte recht weis was er tut, weil mir jeder was anderes erzählt.
Ansonst kann ich nur raten die Therapie auf jeden Fall durchzuziehen. Meine Leberwerte sind seid Therapieende tadellos, der Virus (Genotyp 1a) nichtmehr nachzuweisen. Auch wenn es die Hölle ist, es geht vorbei... ungefähr wie Zahnschmerzen, wenn mans durchgestanden hat kann man sich nichtmehr vorstellen wie furchtbar das war.
Und wärend der Therapie muss man auf jeden Fall zuschauen dass man sich selber etwas gutes tut und sich zur not dazu zwingt dass Haus nichtnur für Arztbesuche zu verlassen.
manfredBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hallo
das mit den cortison ist ein schwachsinn. ich habe anfang november wegen leberzirrhose (wegen hep b, c, und d.)eine neue leber bekommen und muss jeden tag 40 mg aprednislon nehmen. das neue cortison greift den körper nicht mehr so an wie früher. ich täte mir eine zweite meinung besorgen
nicoleBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Habe meine Therapie vor einem halbem Jahr zu Ende gebracht............ es war mancchmal die Höhle....... aber ich kann nur jedem raten egal was passiert haltet durch es lont sich zu lesen die Viruslast ist negativ ist mehr wie ein geschenk es ist einfach himmlich.....habe oft vorm rechner gesehsen und alles mögliche gelesen und festgestellt kein ARZT hat AHNUNG was wir so durchmachen... habe bis heute probleme mit meiner haut immer wieder juckreitz und dicke augen ein elefant ist nichts dagegen........mal da und mal weg aber keine angst wir werden den teufel besiegen nun los keine angst es kann nur besser werden DIE HOFFNUNG STIRBT ZU LETZT oder nie
marioBeitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied
Hey.ich beendede die kur im september.das jucken ist immer noch da.das zahnfleisch ist extrem zurückgegangen.fingernägel weich .aber ich habe auch extreme psychische probleme,aber das könnte vom schädelhirntrauma kommen.ich würde auch gerne wissen,wer das noch hat.appetitlosigkeit kann ich leider nicht klagen.wärend der theraphie habe ich eine gute figur gehabt und nun bin ich wieder bei 117.
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