15. April 2009
Im Rahmen der Therapie wird unterschieden, ob eine akute oder eine chronische Form der Hepatitis B vorliegt. Die Hepatitis B kann man sehr gut vorbeugen.
Liegt eine akute Hepatitis B vor, kann der Arzt nur die Symptome der Krankheit behandeln, sofern dies der Gesundheitszustand der Patienten notwendig macht. Die Patienten müssen sich schonen und sollten Bettruhe einhalten. Gleichzeitig müssen alle Medikamente und Getränke vermieden werden, die der Leber schaden können, wie zum Beispiel Alkohol. Während der Behandlung muss der Patient völlig auf Alkoholgenuss verzichten.
Patienten mit einer chronischen Hepatitis B, die jedoch keine Beschwerden haben, benötigen in der Regel keine Behandlung. Jedoch müssen sie sich regelmäßig ärztlich untersuchen und Blut abnehmen lassen. Auch diese müssen Alkohol und Medikamente, die die Leber schädigen können, vermeiden.
Patienten mit einer chronischen Hepatitis B und entsprechenden Symptomen, benötigen in jedem Fall ärztliche Behandlung, um eine Leberzirrhose und schließlich ein lebensgefährliches Leberversagen zu vermeiden. Die Patienten erhalten im Rahmen der Behandlung spezielle Medikamente gegen das Hepatitis B-Virus, so genannte Virustatika. Ein weiteres Medikament wird für die Dauer von einigen Monaten gespritzt.
Leiden die Patienten bereits unter einer schweren Leberzirrhose, wird oftmals auch eine Lebertransplantation notwendig, um das Leben des Patienten zu retten.
Ein wirksamer Schutz gegen Hepatitis B stellt die Schutzimpfung dar. Diese wird besonders für medizinisches Personal empfohlen. In der Regel werden heutzutage bereits die Säuglinge im Rahmen einer Mehrfachimpfung gegen Hepatitis B geimpft. Diese Impfung kann für Erwachsene auch in Kombination mit einer Impfung gegen Hepatitis A verabreicht werden. Ist die Grundimmunisierung abgeschlossen, besteht ein zehnjähriger Schutz gegen die Krankheit, bis dann wieder eine Auffrischimpfung erfolgen muss.
Auch wenn man durch eine Impfung gegen Hepatitis B geschützt ist, sollte bei Kontakt mit Blut oder Blutprodukten, Körperflüssigkeiten sowie bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr dennoch Vorsicht geboten sein. Trotz Immunität gegen Hepatitis B kann man sich mit anderen Krankheiten, wie zum Beispiel HIV, anstecken, wenn man mit den Körperflüssigkeiten in Kontakt kommt.
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