15. April 2009
Man unterscheidet verschiedene Hepatitis-Formen. Die Patienten bemerken verschiedenste Symptome. Die Diagnose stellt meist der Hausarzt.
Patienten mit einer Hepatitis fühlen sich müde und ausgelaugt. Sie haben kaum Appetit und nehmen daher stark an Gewicht ab. Zusätzlich haben sie Schmerzen im Bereich des Kopfes, der Muskeln und Gelenke. Häufig sind diese Symptome begleitet von Fieber und Erbrechen. Charakteristisch für eine Hepatitis ist auch ein Druck im rechten oberen Bauchbereich.
Im Verlauf der Erkrankung verfärbt sich meist der Urin dunkel, während der Stuhlgang heller wird. Dann bildet sich eine Gelbsucht mit einer Gelbfärbung der gesamten Haut einschließlich der Augen. Auch Juckreiz kann auftreten.
Jede Hepatitisform zeigt andere oder weitere Symptome. Teilweise verspüren die Patienten auch keinerlei Beschwerden.
Wenn ein Patient diese Symptome schildert, führt der Arzt im ersten Schritt eine körperliche Untersuchung durch. Dabei tastet er auch den Bauch des Patienten ab und kann eine Vergrößerung der Leber im rechten Oberbauch feststellen.
Im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung kann der Arzt die Leber genauer untersuchen.
Anschließend erfolgt eine Blutabnahme. Hier werden neben den allgemeinen Blutwerten und den speziellen Leberwerten auch Antikörper untersucht, die auf eine Hepatitiserkrankung hinweisen. Sind diese Werte auffällig, erfolgt meist eine Probenentnahme aus der Leber. Die Gewebeprobe wird dann im Labor unter einem Mikroskop untersucht.
Urin- und Stuhluntersuchung runden meist die Diagnostik ab.
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