28. September 2009
Für Menschen mit einer Hausstaubmilben-Allergie oder besser gesagt mit einer Allergie gegen den Kot der Milben reagieren, ist das Bett nicht gerade der beste Zufluchtsort. Dank des feucht-warmen Klimas finden sich die Milben genau dort, zumal sie sich von den kleinen menschlichen Hautpartikeln ernähren. Als Allergiker kommt es dann besonders beim Schlafen zu einem Einatmen der tierischen Ausscheidungen, was zu einem Schnupfen, Atemschwierigkeiten oder Husten führen kann.
Viele Betroffene kaufen hinsichtlich dieser Problematik dann Bettwäsche und Matratzen, die einen besondere Dichte des Materials aufweisen und somit ein Durchlassen der Quälgeister nicht ermöglichen sollen. Wie der Allergologe Ludger Klimek aus Wiesbaden empfiehlt, sollte man jedoch auch solche Spezialbezüge für Matratze regelmäßig bei 60 Grad waschen, da sich selbst auf derartigen Materialien die Hausmilben ansiedeln. Wer solche Spezialbettwäsche und Matratzenbezüge nicht verwenden will, kann auch mit normaler Bettwäsche dafür sorgen, dass sich die Beschwerden in Grenzen halten.
So sollte man diese dann öfter heiß waschen, das Schlafzimmer stets gut lüften und darauf achten, dass das Zimmer trocken ist. Behandelt man dann die vorhandenen Möbel und Teppiche in regelmäßigen Abständen mit einem milbentötenden Mittel, kann man die Allergie und somit auch die Milben beim Schlafen recht gut in Schach halten.
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