17. September 2009
Menschen, die an Hämorrhoiden leiden, können auf Dauer nicht den Besuch beim Arzt vermeiden.
Für einige Zeit lassen sich vielleicht die Beschwerden, das Brennen und das Jucken, durch Salben und Zäpfchen lindern, aber nicht auf Dauer behandeln. Eine wirksame Behandlung kann nur nach einer Diagnose durch einen Arzt erfolgen. Wenn im Stuhl Blut zu sehen ist, so kann dies auch eine andere Ursache haben, die aber nur der Arzt feststellen kann.
Als Therapie gibt es einmal die Möglichkeit die Hämorrhoiden zu veröden, hierbei wird eine bestimmte Flüssigkeit in die Hämorrhoiden gespritzt, oder man kann sie auch mit "Gummibändern" abbinden lassen, was beides keine Schmerzen verursacht. Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung bleibt dann meistens nur noch die operative Entfernung übrig.
Um Verstopfungen, die eine der Ursache für Hämorrhoiden sind, zu vermeiden, sollte man viele Ballaststoffe zu sich nehmen, also Vollkornbrot, Müsli, viel Gemüse und Obst. Zusätzlich auch viel trinken, so sind zwei Liter Wasser das mindeste.
Jeder zweite Erwachsene, ab dem 30. Lebensjahr, in Deutschland hat übrigens Probleme mit Hämorrhoiden.
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Zu der Erkrankung Hämorrhoiden von Heinrich Müller-Lobeck das Fachbuch Hämorrhoiden.
