21. Oktober 2009
Ein Hämangiom kann mit verschiedenen Methoden behandelt werden. Vorbeugen kann man dem Tumor nicht.
Bildet sich das Hämangiom nicht innerhalb der ersten Lebensjahre von selbst zurück, stellt es für den Patienten eine große psychische Belastung dar. In diesem Fall oder wenn der Blutschwamm schnell wächst, erfolgt eine ärztliche Behandlung.
Für die Behandlung stehen eine Laser- sowie eine Kryotherapie zur Verfügung. Selten wird das Hämangiom auch operativ entfernt.
Die Laserbehandlung findet meist in Narkose statt. Mit dem Laser wird das Hämangiom in einer oder mehreren Sitzungen entfernt. Wie viele Sitzungen notwendig sind, hängt von der Größe und dem Tiefenwachstum des Blutschwammes ab. In einigen Fällen bleiben hier unschöne Narben zurück. Diese können im Rahmen eines weiteren Eingriffes eines plastischen Chirurgen korrigiert werden.
Bei der Kryotherapie wird das Hämangiom mit flüssigem Stickstoff vereist. Diese Behandlungsmethode kann nur bei flachen Hämangiomen eingesetzt werden, die nicht in die Tiefe gewachsen sind. Die Patienten erhalten hier nur eine örtliche Betäubung. In einigen Fällen ist eine zwei Sitzung notwendig, um das Hämangiom vollständig zu entfernen.
Haben Babys einen dicken Blutschwamm zum Beispiel am Hals, wird dieser meist frühzeitig ausgeschnitten.
Da die genauen Ursachen für die Bildung eines Hämangioms noch nicht erforscht sind, kann diesen auch nicht vorgebeugt werden.
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