18. April 2011
Haarausfall ist ein Albtraum, der Frauen meist mehr betrifft als Männer. Wenn man bemerkt, dass die Haare sehr licht werden, oder sich zu viele Haare nach dem Kämmen in der Bürste befinden, sollte man sich mit dem Problem auseinander setzen.
Wichtig ist es, dass man nicht panisch reagiert und irgendwelche Haarprodukte oder Vitaminpräparate kauft. Sinnvoller ist es, sich sofort einen Termin beim Hausarzt geben lässt. Eine frühe und genaue Diagnose der Ursache ist sehr wichtig, denn in vielen Fällen kann man gute Therapieergebnisse erzielen.
Wie lange wir unser Haupthaar haben, ist in unsren Genen verschlüsselt. Daher ist Haarausfall oft erblich bedingt. Dennoch können Medizinern Betroffen mit einer „Minoxidil-Lösung“ helfen, die täglich auf den Kopf gesprüht wird und den Ausfall stoppt. Allerdings können auch Dinge wie Dauerstress oder eine falsch durchgeführte Diät die Wachstumsphasen der Haare stoppen.
Bei vielen Frauen ist der Haarverlust aber auch eine Folgeerscheinung der Menopause. Da sich in den Wechseljahren das hormonelle Gleichgewicht im Körper extrem verschiebt, kann diese Umstellung auch zu Haarausfall führen. Hier kann eine Hormontherapie sinnvoll sein. Besonders auffälliger, meist kreisrunder Ausfall geht oft auf eine Autoimmunerkrankung zurück. Hier ist die genaue Diagnose ganz zentral, um die Haare zu retten.
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Der Ratgeber Wenn die Haare ausgehen . . . zu der Krankheit Haarausfall von Ferdinand Vennemann.