Genvariante lässt Risiko einer HIV-Infektion steigen

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
5. September 2008

Rund 40 Prozent der afroamerikanischen Bevölkerung tragen eine bestimmte Genvariante in sich, die das Risiko einer HIV-Infektion erhöht. Dies fanden Wissenschaftler aus den USA in einer Langzeitstudie heraus.

Es zeigte sich zudem, dass das Gen jedoch auch die Lebenserwartung der Erkrankten erhöht. Das Gen enthält Informationen für ein Eiweiß, das man auf der Oberfläche roter Blutkörperchen findet. Es fungiert als Rezeptor für Chemokine.

Bei der Genvariante, die die US-Forscher nun entdeckt haben, funktioniert die Entzündungsreaktion nicht, die das Immunsystem im Normalfall in den Weg leitet.