Die Therapie einer HIV-Infektion ist umfangreich. Die Erkrankung mit dem HI-Virus kann man sehr gut verhindern.
Wann eine medikamentöse Therapie der HIV-Infektion beginnt, ist individuell verschieden. Je nachdem, wie hoch die Viruslast im Blut ist, beginnt die Behandlung etwas früher oder später.
Der Patient erhält mehrere verschiedene Medikamente, die er mehrmals täglich einnehmen muss. Diese haben zwar Nebenwirkungen, sind jedoch die einzige Therapiemöglichkeit, um den Beginn der Aids-Erkrankung hinauszögern zu können.
Im Rahmen der Therapie wird den HIV-positiven Patienten auch geraten, sämtliche empfohlene Schutzimpfungen, zum Beispiel auch die Grippeschutzimpfung, durchführen zu lassen. Jede Infektion kann dem geschwächten Körper weiter zusetzen und so früher zum Tode führen. Um sein Immunsystem zu stabilisieren, sollte sich jeder HIV-Patient gesund und ausgewogen ernähren und sich regelmäßig bewegen.
Die Erkrankungen, die neben bzw. aufgrund der HIV-Infektion auftreten, werden unabhängig davon behandelt.
Ist eine HIV-positive Frau schwanger, erhält diese eine besondere medikamentöse Therapie in der Schwangerschaft. Meist kommt das Baby nicht auf normalem Wege sondern per Kaiserschnitt auf die Welt, um sich nicht zu infizieren. Nach der Entbindung erhält der Säugling vorsichtshalber Medikamente zur Bekämpfung des HI-Virus.
Im Rahmen der Therapie klärt der Arzt den Patienten auch auf, wie das Virus übertragen wird und auf welche Vorsichtsmaßnahmen nun geachtet werden muss, um keine anderen gesunden Menschen mit dem Virus zu infizieren. Auch wenn sich der Patient noch im symptomlosen Stadium der Erkrankung befindet, ist er dennoch HIV-positiv und kann andere, gesunde Menschen mit dem Virus infizieren.
Um einer Infektion vorzubeugen, sollte man zum Geschlechtsverkehr immer Kondome benutzen, vor allem, wenn sich die Geschlechtspartner noch nicht kennen.
Auch Zahnbürsten sollten nicht gemeinsam benutzt werden, da durch leichtes Zahnfleischbluten das Virus übertragen werden kann.
Andere Tätigkeiten oder Berührungen wie zum Beispiel das Benutzen des gleichen Glases, Händeschütteln, Umarmungen etc. sind jedoch völlig unbedenklich.
Wünschen sich Paare ein Kind, wenn ein Partner HIV-positiv ist, sollten diese sich in speziellen Zentren beraten lassen, um die Übertragungsmöglichkeit des Virus so gering wie möglich zu halten. Oftmals wird in diesen Fällen auch eine künstliche Befruchtung durchgeführt.
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11.05.13 | |
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14.12.12 | |
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