Die HIV-Infektion wird durch ein Virus verursacht. Früher oder später verläuft die Erkrankung immer tödlich.
Das HI-Virus gelangt auf verschiedene Art und Weise in den Menschen. Meist wird das Virus im Rahmen des Geschlechtsverkehrs zwischen einer gesunden und einer HIV-positiven Person durch Samen- oder Scheidenflüssigkeit übertragen.
Auch durch Blut kann man sich mit dem Virus infizieren. Hat man selbst eine kleine Hautverletzung und gelangt mit dem Blut einer HIV-positiven Person in Kontakt, kann es zur Infektion kommen. Früher entstanden auch einige HIV-Infektionen durch Blutübertragungen. Heutzutage werden die Blutkonserven jedoch derart eingehend geprüft, dass dieser Infektionsweg die Ausnahme darstellt.
Drogensüchtige können sich auch durch das gemeinsame Benutzen von Spritzbesteck anstecken. Durch das Stechen an einer Nadel können sich in seltenen Fällen auch Angestellte im Gesundheitswesen infizieren. Schwangere Frauen, die HIV-positiv sind, können das Virus auch auf ihr Kind übertragen.
Wie genau eine HIV-Infektion verläuft, kann man in der Regel nicht vorhersagen. Grundsätzlich kann die Erkrankung jedoch am besten behandelt werden, wenn sie frühzeitig diagnostiziert wurde. Heilbar ist die HIV-Infektion jedoch in keinem Fall.
Nachdem sich ein Mensch mit dem HI-Virus angesteckt hat, vergeht einige Zeit, bis sich die grippalen Symptome bemerkbar machen. Bei der einen Person sind dies nur Tage, bei der anderen mehrere Monate. Nach diesem Stadium vergehen oftmals Wochen, Monate, Jahre oder sogar Jahrzehnte, bis der Patient in das letzte Stadium kommt. In dieser Zeit ist das Immunsystem des Patienten derart geschwächt, dass sich der Körper ständig mit Krankheitserregern infiziert.
In diesem letzten Krankheitsstadium spricht man von der Aids-Erkrankung, an der der Patient schließlich auch verstirbt. Gegen Ende der Erkrankung sind die Patienten in der Regel pflegebedürftig und auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen.
Dank umfassender medizinischer Forschungen auf diesem Gebiet wurden inzwischen verschiedene Medikamente zur Behandlung der HIV-Infektion entwickelt. Damit kann der Krankheitsverlauf extrem hinausgezögert werden, auch wenn keine Heilung erreicht werden kann.
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15.06.13 | |
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