9. April 2009
Die Behandlung der Gynäkomastie richtet sich nach der Ursache. Männer können der Brustvergrößerung nur bedingt vorbeugen.
Eine Behandlung der Gynäkomastie verspricht nur dann Erfolg, wenn die Ursache behoben ist. Anderenfalls vergrößert sich die Brust erneut.
Patienten, die aufgrund von Medikamenten eine vergrößerte Brust bekamen und dies nicht gewünschte Wirkung der Medikamente war, können diese nach Rücksprache mit ihrem Arzt gegen andere Medikamente auswechseln.
Ist der Brustkrebs die Ursache der Gynäkomastie, wird dieser im Rahmen einer Operation behandelt. Je nach Befund erfolgt im Anschluss noch eine Chemo- oder Strahlentherapie.
Oftmals erhalten die Männer auch Hormonpräparate, wenn zu wenig männliche Hormone gebildet werden.
In einigen Fällen benötigen Patienten eine psychologische Behandlung, um mit ihrer vergrößerten Brust zurechtzukommen.
Nur selten erfolgt eine operative Behandlung der vergrößerten Brustdrüse. Der Eingriff wird sowohl in Vollnarkose als auch nur in örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Operateur setzt dazu einen Schnitt unter der Brustwarze und entfernt das überschüssige Gewebe, bevor er den Schnitt wieder vernäht. Wird die Ursache der Gynäkomastie jedoch nicht behoben, bildet sich bei dem Patienten nach kurzer Zeit erneut eine Brust.
Um einer Gynäkomastie vorzubeugen, sollten sich die Männer gesund und ausgewogen ernähren und sich ausreichend bewegen. Auch Alkohol sollte nur in Maßen getrunken werden.
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