21. Oktober 2009
Die Gürtelrose wird medikamentös behandelt. Eine Vorbeugung der Erkrankung ist nicht möglich.
Die ärztliche Therapie erfolgt meist in Form von so genannten Virostatika. Dies sind Medikamente, die speziell auf das Virus einwirken und Folgeschäden verhindern. Je früher das Medikament eingenommen wird, desto besser kann es wirken. Deshalb sollte man sofort zum Arzt gehen, wenn der Verdacht auf Gürtelrose besteht. Auf die schmerzenden Bläschen kann auch ein spezieller Puder aufgetragen werden, der die Beschwerden meist rasch lindert.
In schweren Fällen kann die Gürtelrose auch durch die Gabe von Infusionen und Schmerzmedikamenten behandelt werden.
Vorbeugen kann man einer Gürtelrose nur bedingt. Da sie immer dann ausbricht, wenn das Immunsystem angeschlagen ist, sollte man stets darauf achten, sich gesund und vitaminreich zu ernähren und regelmäßig an die frische Luft gehen, um seine Abwehrkräfte zu stärken.
Kinder kann man zwischenzeitlich gegen Windpocken impfen. Die Impfung erfolgt bereits im Kleinkindalter und wird von einigen Krankenkassen erstattet. Die Impfung schützt jedoch nicht vor einer Gürtelrose. Auch geimpfte Kinder können im Erwachsenenalter an Gürtelrose erkranken. Wer demnach noch keine Windpocken hatte bzw. geimpft ist, sollte den Kontakt zu Menschen mit Gürtelrose meiden, um sich nicht anzustecken.
Vergessen wurde in diesem Artikel der Hinweis auf die Möglichkeit, die Erkrankung durch sogenanntes "Besprechen" zu heilen. Auch wenn viele de...
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