6. März 2004
Laut einer Impfstudie aus Schweden, an der über 258.000 Teilnehmer über 64 Jahre teilgenommen haben, ist es möglich die Sterberate durch Grippe- und Pneumokokken-Impfungen deutlich zu senken.
Unter den Teilnehmern an beiden Impfungen hat die Sterberate um 40 Prozent gegenüber Ungeimpften abgenommen. Die Kombination der Impfungen ist wirkungsvoller, als eine der Impfungen alleine. Dies belegt auch die Zahl der Klinikeinweisungen wegen Pneumonie. Bei der Grippeimpfung sank die Rate um 6 Prozent, bei der Pneumokokkenimpfung um 9 Prozent und bei beiden Impfungen sogar um 29 Prozent.
Zusätzlich sollte man beachten, dass überdurchschnittlich viele Heimbewohner und chronisch Lungen- und Herzkranke Patienten geimpft sind. Somit werden die Auswirkungen der Impfungen eher unterschätzt.
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