7. Oktober 2009
Bei einem Grauen Star wird zumeist eine Operation geführt, bei der eine künstliche Linse die Funktion der eigenen Linse übernehmen soll. So bewährt solch eine Katarakt-Operation auch ist, zeigt sich für die Patienten in der Regel, dass trotzdem eine Sehhilfe als Ergänzung benötigt wird.
Eine Alternative gegenüber einer Brille stellt eine neuartige Linse dar, die in der Augenklinik auf die bereits vorhandene künstliche Linse gesetzt wird. Solch eine Duale Implantation kann zudem auch gleichzeitig mit der Katarakt-Operation durchgeführt werden und ermöglicht es somit nicht nur eine Operation zu sparen, sondern auch von Beginn an wieder gut sehen zu können.
Die Add-On-Linsen werden bei Bedarf auch direkt vom Hersteller auf das Auge angepasst und somit individuell gefertigt und sind sowohl bei einer Kurz- als auch Weitsichtigkeit geeignet. Ergänzend beinhalten die Add-On-Linsen einen integrierten UV-Schutz, der gerade auch bei einer drohenden Makuladegeneration äußerst wichtig ist. Die elastische Silikonlinse ist zudem auch bei anderen starken Fehlsichtigkeiten eine Möglichkeit hier regulierend einzugreifen.
Hinsichtlich der Kosten unterliegen die Add-On-Linsen und deren einbringen den Selbstkosten. Zwar wird von den gesetzlichen Krankenkassen und auch privaten Versicherern die Katarakt-OP übernommen, doch bei der Zweitlinse kommt eine Kostenübernahme nicht in Frage. Je nach Linse, die individuellen Anforderungen unterliegt, beginnen die Preise ab 1500 Euro pro Linse.
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Das Fachbuch Der graue Star von Philip Awdry, C. S. Nicholls und Cornelia Hoberhold.
