22. Januar 2009
Wird die Gicht rechtzeitig erkannt und konsequent therapiert, muss es heutzutage nicht mehr zur chronischen Gicht kommen. Wer sich an die Anweisungen des Arztes hält, kann auch einem neuen Gichtanfall vorbeugen.
Die Gicht wird meistens mit verschiedenen Medikamenten behandelt. Einerseits wird die akute Gicht behandelt, andererseits werden Medikamente verordnet, die eine chronisch werdende Gicht verhindern sollen. Bei einem akuten Gichtanfall gibt es verschiedene sehr wirksame Medikamente. Zusätzlich empfiehlt es sich, das betroffene Gelenk ruhig zu halten und Umschläge mit Alkohol zu machen, um das geschwollene Gelenk zu kühlen. Zur Unterstützung der Behandlung muss der Betroffene viel Trinken, jedoch keinesfalls Alkohol. Ist der akute Gichtanfall überstanden, erfolgt die medikamentöse Therapie, um eine chronisch werdende Gicht zu verhindern. Die Medikamente senken bei regelmäßiger Einnahme den Harnsäurespiegel im Blut. Neben den Medikamenten ist die Ernährungsumstellung zwingend notwendig. Ohne eine Umstellung der Essgewohnheiten können die Medikamente einen erneuten Gichtanfall nicht verhindern.
Lebensmittel wie Innereien, Ölsardinen, Fleisch und Wurst darf nicht oder nur noch in ganz geringem Maße verzehrt werden. Die Betroffenen sollten kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen, anstatt dreimal täglich sehr üppige Mahlzeiten zu verzehren. Zusätzlich sollte auf Alkohol und Kaffee verzichtet werden. Viel Trinken unterstützt die Senkung des Harnsäurespiegels, am besten eignen sich Wasser und Früchtetees.
Patienten mit einer Hyperuricämie sollten zusätzlich zu einer gesunden Ernährung auch Sport treiben und sich viel bewegen. Dies muss nicht immer Leistungssport sein. Auch regelmäßige ausgedehnte Spaziergänge tragen zur Besserung des Zustandes bei.
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Der Ratgeber Säure-Basen-Therapie: So hilft sie mir bei Gicht von Robert Bachmann und Birgit Kofler-Bettschart.