21. Oktober 2009
Gelbfieber kann nur symptomatisch behandelt werden. Vorbeugen kann man der Erkrankung durch eine Schutzimpfung.
Da das Gelbfieber durch ein Virus verursacht wird, hilft hier kein Antibiotikum. Die Behandlung besteht somit darin, die Symptome der Erkrankung zu lindern.
Patienten, die unter einer schweren Form des Gelbfiebers leiden, werden auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt, um den Kreislauf und die Organfunktionen rund um die Uhr überwachen zu können.
Die behandelnden Ärzte müssen in jedem Fall bereits den Verdacht, sowie auch die Diagnosestellung Gelbfieber an das Gesundheitsamt melden. Es handelt sich beim Gelbfieber um eine meldepflichtige Erkrankung. Auch wenn der Patient versterben sollte, muss dies gemeldet werden.
Ein wirksamer Schutz gegen das Gelbfieber stellt die Schutzimpfung dar. Alle Personen, die in den gefährdeten Gebieten arbeiten oder Urlaub machen, sollten sich impfen lassen. In einigen Ländern besteht sogar die Pflicht zur Impfung. Dies wird bei der Einreise streng kontrolliert. Zehn Tage nach der Impfung besteht bereits ein voller Schutz vor der Gelbfiebererkrankung. Alle zehn Jahre sollte der Impfschutz aufgefrischt werden. Die Impfung wird in speziellen staatlichen Gelbfieber-Impfstellen verabreicht, da hier speziell ausgebildete Ärzte arbeiten. Außerdem kann nur hier die gesonderte Impfbescheinigung ausgestellt werden. Die Impfung birgt zwar leichte Nebenwirkungen (hauptsächlich eine Rötung der Einstichstelle und einige Tage nach der Impfung grippeähnliche Symptome), die jedoch im Vergleich zur Schwere der Erkrankung zu vernachlässigen sind.
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