23. März 2004
Die Medizinerin Dr. Tamara Pilishvili vom Center for Disease Control in Atlanta stellte auf einer internationalen Konferenz zu infektiösen Krankheiten die Ergebnisse eines Kinderimpfprogramms gegen Pneumokokken vor.
Durch die in den Impfungen abgedeckten Erregertypen ging bei Kleinkindern zwischen zwei und 23 Monaten die Rate der Meningitis Erkrankungen um 82 Prozent zurück. Bei den Erwachsenen über 49 Jahren erkrankten knapp 30 Prozent weniger an Meningitis.
Durch das Programm, welches im Jahr 2000 gestartet wurde, wurde auch die Zirkulation der Pneumokokken in der Bevölkerung begrenzt. Diese Ergebnisse geben den deutschen Befürwortern einer grundsätzlichen Kinderimpfung gegen Pneumokokken zusätzlichen Rückenwind.
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