Eine Gehirnhautentzündung wird meist mit Antibiotika behandelt. Die Schutzimpfung stellt eine wirksame Methode zur Vorbeugung einer Gehirnhautentzündung dar.
Ein Patient mit den Symptomen einer Gehirnhautentzündung muss umgehend in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Je früher die Erkrankung behandelt wird, desto besser stehen die Heilungschancen. Noch bevor der Arzt seinen Patienten mit Verdacht auf Gehirnhautentzündung in das nächste Krankenhaus einweist, wird er ihm Antibiotika spritzen. Je früher der Körper dieses Medikament erhält, desto besser verläuft der Krankheitsverlauf.
Wird im Rahmen der Liquoruntersuchung (Untersuchung des Hirnwassers) der genaue Erreger der Erkrankung festgestellt, erfolgt eine spezifische Therapie, meist im Rahmen einer Chemotherapie.
Je nach Gesundheitszustand des Patienten wird er auf der Intensivstation des Krankenhauses untergebracht, um seinen Zustand rund um die Uhr kontrollieren zu können.
Wurde die Gehirnhautentzündung durch Meningokokken verursacht, erhalten die Familienangehörigen in der Regel ebenfalls prophylaktisch ein Antibiotikum verabreicht, damit bei diesen Personen die Krankheit nicht erst ausbricht.
Eine viral bedingte Gehirnhautentzündung kann nicht mit Antibiotika behandelt werden. Hier können die Ärzte lediglich die Symptome der Krankheit behandeln.
Heutzutage gibt es verschiedene Impfungen gegen Gehirnhautentzündungen, die meist routinemäßig bereits im Säuglingsalter verabreicht werden und so vor der schweren Erkrankung schützen. Auch für ältere Menschen stehen noch Impfungen zur Verfügung. Der Vorteil der Impfungen ist, dass die geimpfte Person nicht an der Gehirnhautentzündung erkranken kann und auch die Bakterien nicht unbemerkt an andere Personen weitergeben kann.
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